Stefan Koschitzki

Als Saxophonist, Querflötist, Klarinettist und EWI-Virtuose macht der aufstrebende Ludwigsburger Musiker in den letzten Jahren auf verschiedenen internationalen Jazzpodien immer wieder nachhaltig auf sich aufmerksam. So konnte er mit der von ihm gegründeten Band mit4spiel5 erste Preise beim renommierten Internationalen Jazzwettbewerb Startbahn Jazz 2008 in Straubing sowie 2009 beim internationalen Jazz-Wettbewerb in Hoeilaart/Belgien gewinnen. Der Wettbewerbsgewinn zog unter anderem einen Auftritt beim Festival Jazz an der Donau nach sich, wo Stefan Koschitzki und seine Bandkollegen vor den Puppini Sisters und Sergio Mendes zu hören waren, des Weiteren Auftritte beim Jazzfestival Getxo/Bilbao/Spanien, beim MECC Festival Maastricht/Niederlande, dem Heerlen Jazzfestival/Niederlande etc. Mit der Band Jazzpartout konnte sich Stefan Koschitzki den 1. Preis beim Bucharest International Jazz Competition 2008 sichern, worauf die Gruppe unter anderem zu einem Auftritt beim EUROPAfest in Bukarest 2009 und zum ZMF Freiburg eingeladen wurde. Außerdem wurde Stefan Koschitzki als Solist beim Internationalen Jazztreffen in Frauenfeld/Schweiz mit dem Förderpreis generations 2008 ausgezeichnet.

Zur Jazzmusik kam Stefan Koschitzki quasi als Quereinsteiger. Bis zu seinem 16. Lebensjahr deutete alles eher auf eine Laufbahn als klassischer Musiker hin. Als Blockflötist hatte er sich zu diesem Zeitpunkt bereits zahlreiche 1. Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, den Erlanger Preis, den Bruno-Frey-Preis, den Leonberger Musikpreis, den Festa Special Award für herausragende Ensembleleistungen beim 3. Internationalen Kammermusikwettbewerb Osaka/Japan und ein Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben erspielt. Dann nahm jedoch seine Begeisterung für die Jazzmusik immer mehr zu, worauf er ab 2002 Jazzsaxophon bei Prof. Steffen Schorn an der Musikhochschule Nürnberg studierte. Zwei Jahre später begann er zusätzlich, ebenfalls bei Prof. Steffen Schorn, ein Studium im Fach Jazzkomposition und Arrangement. Im Jahr 2008 schloss er seine Studien am Saxophon, mittlerweile in der Meisterklasse von Prof. Klaus Graf an der Musikhochschule Nürnberg, mit Auszeichnung ab.

Herausragende Konzerteinladungen von Stefan Koschitzki umfassen die Jazztage im Theaterhaus Stuttgart, den Geraer Jazzfrühling, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Jazz- und Klassiktage Tübingen, das Ascoli Piceno Festival in Italien oder das Festival Who's Next in Malmö/Schweden. Er spielte im Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg unter Prof. Bernd Konrad, im Bundesjugendjazzorchester unter Peter Herbolzheimer, Marko Lackner und Bill Dobbins und trat mit der Bobby Burgess Big Band Explosion, dem Sunday Night Orchestra Nürnberg, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, der Thilo Wolf Big Band, dem Württembergischen Kammerorchester, dem Glen Miller Orchestra (Wil Salden) und der SWR Big Band auf. Konzerttourneen führten ihn durch ganz Europa, Südafrika und Südostasien. Neben CD Produktionen der Bands Jazzcoast („Jazzcoast", 2006 und „Jazzcoast on ice", 2008 - Bobtail Records), Flymoe („Superstereogerät", 2006), Jazzpartout („Rise" - Neuklang, 2009) und mit4spiel5 („mit4spiel5" - EDEL, 2011) ist Stefan Koschitzki auf zahlreichen Produktionen als Sideman zu hören.

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Fabiano Pereira

Bezeichnend für sein Spiel ist vor allem die musikalische Vielseitigkeit, mit der Fabiano Pereira jedem neuen Projekt auf elegante Art und Weise seinen persönlichen Charme beizufügen weiß. Kein Wunder, betrachtet man seine musikalischen Wurzeln: Früh durch den brasilianischen Vater mit Samba und Bossa Nova in Berührung gebracht, begann er als Achtjähriger zusätzlich mit klassischem Geigenunterricht und lernte zwei Jahre später über die Gitarre als zweitem Instrument auch schnell seine Liebe zu Rock und Pop kennen. Klassik und Rock waren für ihn keine Gegensätze sondern vielmehr zwei Stücke vom selben Kuchen. Das Studium der Jazz-Gitarre war daraus die logische Konsequenz, denn dort bietet sich der Raum und die Zeit um Genregrenzen zu definieren um sie anschließend wieder auf kreative Art einzureißen. Es folgten nationale und internationale Preise wie der Kulturpreis der Stadt Ludwigsburg, der 1. Platz beim Jazzwettbewerb Heoilaart in Belgien und die Finalteilnahme bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen, sowie dem 1. Preis beim Straubinger Wettbewerb Startbahn Jazz.

Neben der Gitarre gilt Fabiano Pereiras zweite große Leidenschaft der Singstimme, die er unter anderem während seiner Studienzeit an der Musikhochschule in Nürnberg (2002 - 2007) oder dem Bundesjugendjazzorchester formen lernte. In zahlreichen Projekten hört man ihn als Gittarist, Lead- oder Ensemblesänger: Mit4Spiel5, Barbara Dennerlein, Kühntett, Life in Stereo, Fabiano Pereira & Band – all diesen Formationen verlieh er seine unverwechselbare Stimme. Neben zahlreichen Albumveröffentlichungen, darunter „mit4spiel5" (EDEL 2011), „Kühntett – Image of my Soul" (Satin Doll 2008), oder dem „BuJazzO" (vol.7 Deutscher Musikrat 2007) wurden seine Studioarbeiten auch in Funk und Fernsehen ausgestrahlt, u.a. bei der ARD Trickfilmreihe „Siebenstein", oder bei der ARTE Dokumentation "I want my country back".

Fabiano Pereiras künstlerische Livetätigkeiten führten ihn zu den MTV Europe Music Awards in die Olympiahalle nach München, zu den Jazz Open Stuttgart, zum Festival Bjazz Burghausen, auf die Düsseldorfer Jazzrally, auf das MECC Jazz Maastricht/Niederlande und das Jazz Fest Viersen. Seine brasilianische Herkunft bleibt dabei eine in frühester Kindheit verwurzelte Inspirationsquelle, denn zu den Erinnerungen an den Klang dieser Zeit in der Millionenmetropole São Paulo sucht und findet er immer wieder den Weg zurück.

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